Bockshornklee

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Bockshornklee Gewürz kaufen – wilde Kräuter


Die Trigonella, oder der Bockshornklee

Der Bockshornklee, lateinisch Trigonella foenum-graecum, verdankt seinen deutschen Namen höchstwahrscheinlich dem Erscheinungsbild seiner Hülsenfrüchte, die mit ihrem doppelten Wuchs und leichtem Bogen Hörnern ähneln. Sie enthalten die berühmten Bockshornkleesamen, die für ihren stark aromatischen Geruch bekannt sind. Doch nicht nur seine Samen, sondern auch die restliche Pflanze ist gut an ihrem Duft zu erkennen. Die Bockshornkleeblätter zweigen von einem langen Pfahlstamm ab, der etwas zwischen 30 und 80 cm an Größe erreichen kann. Die weißlich gelben Blüten der Pflanze wachsen aus den Blattachseln. Mit der Form seiner Blätter erinnert der Bockshornklee an den heimischen, gemeinen Hornklee, oder den Wiesenklee. Der Bockshornklee gehört zur Familie der Schmetterlingsblütengewächse und gilt als sehr Bienenfreundlich.

Bockshornklee Gewürz kaufen – Lehmige Böden bevorzugt

Am besten gedeiht diese Pflanze in Böden mit einem hohen Lehmanteil, aber auch ein sandiger Untergrund schreckt sie nicht ab. Sie bevorzugt ein sonniges, bis halbschattiges Plätzchen und ist ein echter Überlebenskünstler, denn sie gedeiht sogar in Nährstoffarmen Böden gut. Für die perfekte Ernte empfiehlt sich eine Aussaat im April und Mai. Obwohl man seine Samen nach dem einsetzen in die Erde wässern sollte, kommt der Bockshornklee durchaus mit trockenem Boden zurecht, denn seine Ursprünge liegen in Indien und Persien. Es sollte jedoch beim Bewässern stets darauf geachtet werden, dass der Boden nicht durchweicht, denn das gefällt dem Bockshornklee gar nicht. Ansonsten ist der Anbau von Bockshornklee gar nicht so schwierig und die Belohnung ist umso größer, wenn Sie Ihren eigenen frischen Bockshornklee im September ernten können. Falls Sie keinen Garten besitzen gibt es natürlich auch immer die Möglichkeit Ihre Bockshornkleesaat zu kaufen.

Vom wilden Bockshornklee zum blauen

Für den Verkauf, wird der Bockshornklee vor allem  in Indien, Marokko und einigen arabischen Ländern angebaut, denn besonders beliebt ist Bockshornklee als Gewürz. Auch auf dem Europäischen Markt erfreut er sich großer Beliebtheit. In weniger großen Mengen wird der Klee auch in Frankreich und Deutschland kultiviert und hat es mittlerweile auch in einer verwilderten Form geschafft, sich über ganz Europa auszubreiten. Neben wildem Bockshornklee und der bekannteren Trigonella, gibt es auch noch den blauen Bockshornklee, der sich durch seine auffällig blauen Blüten auszeichnet. Dieser Klee unterscheidet sich auch durch einen milderen Geschmack von seinen geläufigen Artverwandten.

Eine faszinierende Geschichte

Schon aus einem rein Geschichtlichen Aspekt hat der Boxhornklee einiges zu bieten. Ursprünglich war der Klee in Indien oder dem Persischen Reich beheimatet und zählt zu einer der am ältesten erwähnten Pflanzen. Schon bei den alten Ägyptern ist von ihr die Rede und erste Aufzeichnungen aus der Antike erwähnen sie unter dem Namen Griechisches Heu. Wahrscheinlich ist, dass gemahlener Bockshornklee zum Einsatz für die unterschiedlichsten Leiden kam und mit getrockneten Bockshornkleeblättern rituell geräuchert wurde. Allem Anschein nach, waren es Mönche, die den Bockshornklee auch in unsere Breiten brachten und begannen ihn in ihren Klostergärten zu kultivieren. Selbst in einer von Karl dem Großen erlassenen Landgüterverordnung von ca. 795 findet sich eine Anordnung zum Anbau von Bockshornklee.

Bockshornklee und seine lange Geschichte

Schon Hildegard von Bingen erwähnt den Bockshornklee, oder auch Griechenklee wie er manchmal genannt wird.

Ein Lieblingsgewürz der Orientalischen Küche

Gerade im Orientalischen Raum ist das Gewürz Bockshornklee sehr beliebt. Ganz besondere Verwendung findet das Kraut in Currys und auch zum würzen von bestimmten Fleischsorten, beispielsweise Lamm oder Wild. Gerne kommt es auch bei der Zubereitung von Brot und Käse zum Einsatz, so zum Beispiel auch in unserer heimischen Küche. In Roggen oder Weizenbrot verleiht es der Backware beispielsweise eine frisch würzige Note. In Käse eingestreut oder als Belag für eine aromatische Kruste verfeinert es das schmackhafte Milchprodukt auf ein neues kulinarisches Level. Ganz einfach können Sie Bockshornklee als Gewürz kaufen und auch Ihre Gerichte mit dem bereichernden Geschmack verfeinern.

Bockshornklee Gewürz kaufen als würziger Zuschuss im Tee

Aber nicht nur Bockshornklee gemahlen garantiert ein tolles Geschmackserlebnis, auch die Bockshornkleesamen kann man kaufen und sie als ganzes zu ihrem Gericht hinzufügen oder falls Sie eine eigene Handmühle besitzen, zu einem feinen Bockshornklee Pulver zermahlen. Bestimmt  helfen Ihnen dabei auch Ihre Kinder gerne, denn was dem Erwachsenen lästig sein kann, bereitet den Kleinen oftmals Freude und schafft Spaß in der Küche. Der Samen des Bockshornklee eignet sich ganz besonders gut für einen aromatischen Gewürztee. Ganz simpel streuen sie eine Handvoll Bockshornkleesamen in eine Tasse und schütten Sie sie mit heißem Wasser auf.

Eine leckere Möhrensuppe mit Bockshornklee gefällig?

Der Geschmack des Bockshornklees ist dem des Liebstöckels, auch Maggikraut genannt, nicht unähnlich. Daher eignet er sich ganz besonders gut zum würzen von deftigen Speisen und Suppen.  Haben Sie schon einmal eine cremige Spargelsuppe mit Bockshornklee gegessen? Wenn nicht ist das absolut zu empfehlen, denn das Kraut komplimentiert die Cremigkeit um eine markante, aromatische Note. Ideal macht sich der Bockshornklee auch beispielsweise in einer leckeren Möhrensuppe oder einer traditionellen Chinesischen Suppe gepaart mit Ingwerpulver und Sojamilch. Heutzutage Bockshornklee bestellen ist ganz einfach und schon bald haben Sie Ihr neues Lieblingsgewürz auch bei sich Zuhause.

Die aromatische Frische der Bockshornkleeblätter und ein persiches Kultgericht

Auch ganz unverarbeitet sind die Bockshornkleeblätter ein echter Gaumenschmaus. Ob als frische Beilage in Ihrem Salat oder einfach für zwischendurch ein paar Blättchen auf der Zunge zergehen lassen. Wichtig sind die Blätter des Bockshornklees beispielsweise für den persichen Eintopf Ghormeh Sabzi, der gerne mit persischem Safranreis gereicht wird. Traditionell mit Lamm oder Rindfleisch zubereitet, ist der Bockshornklee eine sehr Geschmacksgebende Zutat des leckeren Gerichts. Weiterer Bestandteil des Ghormeh Sabzi sind Bohnen und getrocknete Limetten. Auch Spinat lässt sich im Ghormeh Sabzi oft finden und das ganze wird neben dem Bockshornklee auch noch mit Sommerknoblauch und Petersilie abgerundet. Für diesen echten Klassiker der persichen Küche allein, lohnt es sich, den tollen Bockshornklee als Gewürz ins Haus zu holen.