Pfannkuchen

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Apfelpfannkuchen Rezept

Pfannkuchen Rezept – Eierpfannkuchen, Pancakes, Crepes, Palatschinken

Eierkuchen, Pfannkuchen, Crêpes, Palatschinken oder Pancakes – die Bezeichnung für die leckere Speise tut dem Geschmack keinen Abbruch. Der Name ist regionsabhängig, trotzdem ist das Grundrezept, mit nur einigen kleinen Abwandlungen, überall auf der Welt bekannt. Die Speise ist beliebt, bei Groß und Klein. Sie kann je nach Belag als süß oder herzhaft angerichtet werden. Sowohl als Hauptspeise, als auch als Nachspeise sind Pfannkuchen ein leckeres Gericht. Und das vorteilhafte daran ist, dass die Grundzutaten in jedem Haushalt vorhanden sind und die Zubereitung wenig Aufwand und Können erfordert. So ist der Pfannkuchen eine gute Alternative auf der Kaffeetafel, wenn sich mal wieder kurzfristiger Besuch angekündigt hat.

Pfannkuchen Rezepte in verschiedenen Ländern und Regionen

In Deutschland ist die beliebte Speise unter dem Namen Pfannkuchen bekannt. Durch die enthaltenen Eier nennt man sie auch gerne Eierpfannkuchen, daher zählen sie auch zu den Eierspeisen. Durch die Mehlbindung unterscheiden sie sich jedoch von einem klassischen Omelett. Aufgrund des Mehlanteils gehören sie aber auch zu den Mehlspeisen. Pfannkuchen werden hier zu Lande sowohl süß, als auch herzhaft gegessen.
Im ostmitteldeutschen Raum werden Pfannkuchen auch als Plinsen, Blinsen, Plins oder Flins bezeichnet. Diese werden im Gegensatz zum klassischen Pfannkuchen Rezept nicht mit Milch, sondern mit Buttermilch angerichtet. Bei der Zugabe von Quark werden sie als Quarkplinsen bezeichnet. Plinsen sind aber im Vergleich zum Pfannkuchen etwas dicker und höher, da sie meist Natron oder Hefe enthalten. Auch diese Variante kann sowohl süß, als auch herzhaft angerichtet werden. Hierbei kommt es auf das jeweilige Pfannkuchen Rezept an.
Nicht zu verwechseln ist der Eierpfannkuchen mit dem Berliner Pfannkuchen Rezept. Dieses Gebäck ist ein süß hergestellter Hefeteig, der mit Marmelade oder Schokocreme gefüllt und in Fett ausgebacken wird. In vielen Regionen wird das Gebäck daher nur „Berliner oder Krapfen“ genannt, um Verwechslungen zu vermeiden.
In der schwäbischen Küche sind Pfannkuchen ebenfalls eine beliebte Leibspeise. Diese werden dort jedoch nicht gefüllt, sondern in schmale Streifen geschnitten, sodass sie als Suppeneinlage dienen.

In Österreich ist diese Speise unter dem Namen Palatschinken bekannt. Diese sind meist etwas dünner und werden ebenfalls süß oder herzhaft befüllt.

In Franzreich kennt man die Speise unter dem Namen Crêpes, welche in Deutschland oft auf der Kirmes oder dem Weihnachtsmarkt erhältlich sind. Diese sind deutlich dünner und werden im Gegensatz zum Pfannkuchen nicht in einer Pfanne angerichtet, sondern auf einer Platte. Dieser kann dann ebenfalls süß oder herzhaft befüllt werden. Während Pfannkuchen meist zusammengerollt werden, werden Crêpes meist zusammengefaltet.

In Amerika kennt man eher die kleinen und fluffigen Pancake Rezepte. Größe und Dicke unterscheiden sich hier deutlich vom deutschen Pfannkuchen. Während dieses Gericht hier zu Lande eher eine Haupt- oder Nachspeise ist, werden Pancakes in Amerika gerne zum Frühstück serviert, meist auch eher als süße Variante.

In Osteuropa wird der Pfannkuchen als Blini bezeichnet. Dieser wird entweder gefüllt oder im warmen Zustand mit Butter bestrichen. Klassische Blinis werden aus Mehl oder Gries und Hefe hergestellt. Sie können jedoch auch süße und herzhafte Toppings erhalten.

Die Geschichte des Pfannkuchens

Da der Pfannkuchen bereits seit vielen Jahren in vielen verschiedenen Kulturen in seinen unterschiedlichen Varianten hergestellt wird, ist es schwierig, eine Entstehungsgeschichte zu finden. In abgewandelter Form haben bereits die Römer gewürzte Eierspeisen ohne Mehl angerichtet. Auch könnte der Pfannkuchen eine Abwandlung des früheren Fladenbrotes gewesen sein. Dieses war im Vergleich zu heute deutlich dünner. Aufgrund dessen ist ein Ursprung nicht mehr zurückzuverfolgen. Es gibt jedoch auch ein überliefertes Rezept aus dem 15. Jahrhundert, wo der „Pannekuchen“ noch aus Hirsemehl, Eiern, Käse und Zucker hergestellt wurde. Und bereits im 1854 erschienen Märchen „Vom dicken fetten Pfannekuchen“ von den Brüdern Carl und Theodor Colshorn, ging es um einen leckeren Pfannkuchen, der nach der Fertigstellung aus der Pfanne hüpfte und vor Mensch und Tier weglief, um nicht gegessen zu werden.

Pfannkuchen, Crêpes oder Pancake Rezepte – eine einfache und schnelle Zubereitung

Egal in welcher Variante die beliebte Eierspeise zubereitet wird, es geht auf jeden Fall schnell und einfach. Das Grundrezept variiert teilweise nur durch die Zugabe oder das Weglassen einzelner Zutaten, sowie der Menge. Wichtig ist, dass der Pfannkuchenteig keine Klümpchen enthält und etwa 30 Minuten ruhen konnte, damit das Mehl ausreichend quellen kann.

Grundsätzlich besteht das klassische Pfannkuchen Rezept aus Mehl, Eiern, Milch, Backpulver, Salz und ggf. Zucker. Da der Pfannkuchen etwas dicker ist, können 2-3 Kellen in die leicht gefettete Pfanne gegeben werden. Nach einigen Minuten kann der Pfannkuchen dann gewendet werden.

Beim etwas dünneren Crêpes sind etwas weniger Eier und kein Backpulver enthalten. Hier muss dann nur sehr wenig Teig in die Pfanne gegeben werden. Nach ca. 30 Sekunden kann der Crêpes dann schon gewendet werden.

Die Pancakes zeichnen sich durch ihre Größe und Dicke aus. Für die Luftigkeit ist daher viel Backpulver enthalten. Hier reicht ein kleiner Kleks in der Pfanne. Sobald sich Blasen zeigen, kann der Pancake gewendet werden. Dabei ist wichtig, dass die Temperatur möglichst niedrig ist, damit die Luftigkeit entstehen kann.

Das enthaltene Backpulver oder Natron führen dazu, dass die Speise besonders fluffig wird. Je weniger Eier im Rezept enthalten sind, desto flacher wird der Pfannkuchen am Ende. Ein hoher Eianteil sorgt somit für Volumen.

Auch der Anteil der Flüssigkeiten hat Auswirkungen auf die Luftigkeit der Pfannkuchen. So kann ein Teil der Milch mit kohlesäurehaltigem Mineralwasser ersetzt werden und der Pfannkuchen wird deutlich lockerer. Stilles Wasser führt zu einer besonderen Knusprigkeit. Buttermilch hinterlässt eine leichte Säure im Teig.

Am Ende ist egal, ob die Speise dann gerollt, gestapelt oder zusammengefaltet wird. Egal, ob mit Messer und Gabel oder mit den Händen, die Hauptsache ist, es schmeckt also Augen auf bei der Auswahl des geeigneten Rezepts für Pfannkuchen.

Übriggebliebene Pfannkuchen können auch gut eingefroren werden, sofern sie durch Papier voneinander getrennt sind. Dies ist auch eine gute Möglichkeit, um spontan eine Nachspeise auf den Tisch zu zaubern, wenn beispielsweise nicht mehr genügend Eier vorhanden sind, um einen frischen Teig anzusetzen.

Verschiedene Varianten für jede Ernährungsform

Durch die verschiedenen Möglichkeiten der Abwandlung kann das Grundrezept des Pfannkuchenteiges jeder Ernährungsform angepasst werden. Unabhängig vom Belag ist jede Variante eine vegetarische Form. Für Veganer können die Eier und die Milch im Pfannkuchen Rezept einfach weggelassen werden. Die flüssige Zutat wird dann einfach durch Mineralwasser ersetzt. Alternativ kann auch eine Pflanzenmilch eingesetzt werden. Dies ist besonders wichtig für Menschen mit einer Laktoseintoleranz.
Als Alternative zum klassischen Weizenmehl können auch Kichererbsen- oder Sojamehl verwendet werden. Diese Variante passt besonders gut zu herzhaften Gerichten.
Auch Low-Carb Fans müssen nicht auf ihre Leibspeise verzichten. Sie können lediglich einen Teig aus Eiern, Frischkäse oder Quark und Kokos- oder Mandelmehl herstellen.

Pfannkuchen – süß oder herzhaft

Wer seinen Pfannkuchen gerne süß bestücken möchte, der kann den Teig im Vorfeld schon mit etwas Zucker süßen. Bei herzhaften Varianten sollte eher auf den Zucker verzichtet werden. Die Prise Salz gehört als Geschmacksverstärker jedoch in beide Varianten. Gerne kann der Teig auch mit Zimt, Muskatnuss, Rum oder Abrieb von Orangen- und Zitronenschalen gewürzt werden. Dies führt dann zu einem besonderen Geschmackserlebnis.

Neben einem herzhaft gewürzten Pfannkuchen Teig kann dieser noch zusätzlich herzhaft belegt werden. Hierbei ist der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Mit Hackfleisch gefüllt, zusammengeklappt und nochmal mit Käse überbacken. Oder in vegetarischer Variante mit Gemüse und Schafskäse gefüllte Pfannkuchen. Ohne Schafskäse und mit dem richtigen Pfannkuchen Rezept wäre dies auch eine vegane Variante. Oder belegt wie eine Pizza, mit Salami, Paprika und Käse überbacken. Wer gerne regional und saisonal kocht, kann seinen Pfannkuchen dann zur gegebener Zeit auch mit Spargel und Sauce Hollandaise füllen.

Auch bei süßen Pfannkuchen Rezepten bleiben keine Wünsche offen. Neben Schokocreme oder verschiedenen Schokoriegeln, kann der Pfannkuchen auch mit Früchten belegt werden. Auch eine Mischung aus Schokocreme und Früchten ist ein beliebtes Rezept. Im Sommer wird auch gerne auf Erdbeeren mit Sahne zurückgegriffen. Im Winter sind dann Äpfel oder Apfelmus, gerne auch in Kombination mit Zimt ein besonderer Gaumenschmaus. Aber auch Marmelade und Fruchtmus, besonders aus der eigenen Herstellung, sind eine leckere Variante. Auch hier kann auf saisonale Früchte zurückgegriffen werden.
Ein weiterer Klassiker, der besonders an den Crêpes Belag erinnert, ist die klassische Zimt und Zucker Mischung.

Pfannkuchen können auch trotz Diät schmecken – Rezepte

Bei der Gewichtsreduzierung möchte man ungern auf leckeres Essen verzichten. Mit folgenden Tipps können Pfannkuchen Rezepte trotzdem in den Ernährungsplan eingebaut werden. Hierbei sollte jedoch klar sein, dass Pfannkuchen, egal ob in süßer oder herzhafter Variante, nicht fester Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung sein sollten.

Bei der herzhaften Variante wird bereits im Teig auf den Zucker verzichtet. Wer gerne ein süßes Pfannkuchen Rezept ausprobieren möchte, kann ebenfalls auf den Zucker im Teig verzichten und nur die Süße des Belages nutzen. Beispielsweise kann hier auf frisches Obst zurückgegriffen werden. Eine gute Möglichkeit ist es auch, das Obst direkt mit im Teig zu backen. Wer nicht gänzlich auf die Süße im Teig verzichten möchte, nutzt alternative Süßstoffe, statt raffinierten Zucker. Für eine kalorienarme Variante muss selbstverständlich auf Schokocremes, Marmelade oder Schokoriegel verzichtet werden. Eine gute Alternative ist selbst gemachtes Apfelmus, da der Fruchtzucker meist schon ausreichend süßt und kein weiterer Zucker hinzugefügt werden muss, wie bei der gekauften Variante.
Auch auf die Mehlsorte sollte bei einem gesünderen Rezept geachtet werden. Vollkornmehl sättigt beispielsweise viel länger, als Weizenmehl. Bei der glutenfreien Variante kann auf Mais- oder Buchweizenmehl zurückgegriffen werden. Buchweizenmehl ist sogar besonders gut verdaulich. Auch Kokos- und Mandelmehl sind tolle Alternativen.
Ebenso kann die Milch durch Pflanzenmilch ersetzt werden. Hier muss jedoch auf den Fettgehalt geachtet werden. Alternativ kann die Milch durch kohlensäurehaltiges oder stilles Wasser ersetzt werden. Je nach Vorliebe für Luftigkeit oder Knusprigkeit des Pfannkuchen Rezeptes.
Durch eine gut beschichtete Pfanne kann das Fett zudem auch noch reduziert werden. Gegebenenfalls kann sogar gänzlich darauf verzichtet werden. Um ein schnelles Anbacken des Teiges zu vermeiden, muss hier besonders auf eine geringe Temperatur geachtet werden.

Eine Torte aus Pfannkuchen

Die Pfannkuchentorte erfreut sich immer größer werdender Beliebtheit. Optisch erinnert sie etwas an die klassischen Pancake Türme aus Amerika, die gerne mit Ahornsirup zum Frühstück serviert werden. Eine Pfannkuchentorte besteht aus mehreren Pfannkuchen, die beispielsweise getrennt durch eine Creme aufeinandergestapelt werden. Obendrauf kann sie dann mit Früchten garniert werden. Hierbei bieten sich Mascarpone oder Frischkäsecremes besonders gut an. Auch unter die Creme gerührt können Früchte in die Torte integriert werden. Ebenso können die Pfannkuchen mit einer Schokocreme geschichtet werden. Und wer nicht genug Schokolade bekommt, kann die Torte auch noch mit flüssiger Schokolade überziehen. So hat sie noch mehr Ähnlichkeit mit einer klassischen Torte.
Am Schluss wird die Torte dann wie ein richtiger Kuchen in einzelne Stücke geschnitten und auf Tellern serviert.